Landwirtschaft spürt Klimakatastrophe bereits jetzt

Die Landwirtschaft leidet bereits heute unter der Klimakatastrophe. Trotzdem tun sich vor allem deren SVP-Vertreter*innen schwer, die Krise endlich einzugestehen.

Der Bauernverband Aargau formulierte eine Resolution zur Bewässerung formuliert. Darin machen er auf die Gefahr von Wassermangel aufmerksam und fordert Massnahmen für eine zuverlässige Bewässerung. In Anbetracht des letztjähirgen Dürresommers ist dies sicher keine dumme Idee. Künftig wird es durch den menschgemachten Klimawandel häufiger zu solchen Extremereignissen kommen, darauf müssen wir nicht nur unsere Landwirtschaft vorbereiten. Befremdlich ist jedoch, dass Christoph Hagenbuch, Vizepräsident des Bauernverband Aargaus, der die Forderungen vorstellte, für die SVP im Grossen Rat sitzt. Also für die Partei, die in ihrem Parteiprogramm behauptet, der Umwelt gehe es gut und die die Sorgen der Menschen über das Klima unter dem Begriff Klimahysterie kleinreden will.

Dabei ist es die Landwirtschaft, die bereits heute unter den Folgen der Klimakatastrophe zu leiden hat. Wenn wir nicht bald handeln, werden die Auswirkungen noch viel gravierender. Deshalb ist es richtig, dass der Bauernverband eine zuverlässigere Wasserversorgung fordert. Gleichzeitig sollten seine Vertreter aber die Augen vor der Klimakatastrophe nicht mehr verschliessen, sondern die Krise anerkennen und entsprechend handeln. Hagenbuch könnte dazu als erstes im Grossen Rat die Anerkennung des Klimontstandes unterstützen, auch gegen den Willen von Swiss Oil und SVP Präsident Albert Rösti.

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